Willkommen bei Lennertz & Co.

Lennertz & Co. ist ein inhabergeführtes Family Office mit klarem Fokus auf Weiterentwicklung und Wertsteigerung des Vermögens seiner Mandanten.

Hierfür betrachten wir mit unserem mehr als 20 Mitarbeitern umfassenden Team, eingehend und fortlaufend deren Familiensituation, die Unternehmens- und Vermögenslage unter Berücksichtigung der rechtlich und steuerlich relevanten Rahmenbedingungen.

Unsere Investitionsempfehlungen stehen im Einklang mit der persönlichen Präferenz der Mandanten. Dabei profitieren diese von unserer Unabhängigkeit, etwa bei der Einschätzung globaler Investmentopportunitäten, deren Auswahl sowie ihrer diskreten Umsetzung.

Als unternehmerisch agierendes Family Office teilen wir den Anspruch unserer Mandanten auf schnelle, profunde und sichere Entscheidungen. So verfügt Lennertz & Co. über eine Vielzahl von Erlaubnistatbeständen der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) und unterliegt damit zahlreichen qualitativen und quantitativen Anforderungen sowohl der BaFin als auch der Deutschen Bundesbank.

Unsere Leistungen

  • Unabhängige Gesamtbetrachtung der Familiensituation, der Unternehmens- und Vermögenslage unter Berücksichtigung der rechtlich und steuerlich relevanten Rahmenbedingungen
  • Beratung zur strategischen (langfristigen) und taktischen (kurzfristigen) Vermögensstrukturierung im Einklang mit der persönlichen Präferenz der Mandanten
  • Festlegung einer Zielstruktur für das Gesamtvermögen sowie Definition der Maßnahmen
  • Definition und diskrete Umsetzung der Investmentopportunitäten gemäß der kurz- und langfristigen Zielstruktur für das Gesamtvermögen
  • Unabhängige Einschätzung der Investment-Opportunitäten auf Basis unserer Erfahrung, externer Researchquellen und Expertenmeinungen
  • Auswahl und Koordination von Depotbanken, Vermögensverwaltern und Beratern auf Basis der definierten Zielstruktur für das Gesamtvermögen
  • Identifikation und Umsetzung direkter und indirekter Unternehmensbeteiligungen sowohl in US-amerikanische als auch europäische Venture Capital und Growth Fonds, direkte und indirekte Investments über den Private Equity Fund von Lennertz & Co. in deutsche und europäische Small- und Midcap Firmen sowie Pre-IPO-Investments
  • Zugang zu exklusiven Agrar & Forst-, Infrastruktur-, Mobilien- und Immobilien-Investments
  • Nachfolgeplanung unter Berücksichtigung der steuerlichen Rahmenbedingungen
  • Heranführung der Vermögensnachfolger (Generationsübergang)
  • Erarbeitung einer Family Governance
  • Stiftungsberatung und Stiftungsgründungen, insbesondere Familien- oder gemeinnützige Stiftungen
  • Testamentsvollstreckung
Vermögens-
strukturierung
  • Unabhängige Gesamtbetrachtung der Familiensituation, der Unternehmens- und Vermögenslage unter Berücksichtigung der rechtlich und steuerlich relevanten Rahmenbedingungen
  • Beratung zur strategischen (langfristigen) und taktischen (kurzfristigen) Vermögensstrukturierung im Einklang mit der persönlichen Präferenz der Mandanten
  • Festlegung einer Zielstruktur für das Gesamtvermögen sowie Definition der Maßnahmen
Vermögensentwicklung
und -steigerung
  • Definition und diskrete Umsetzung der Investmentopportunitäten gemäß der kurz- und langfristigen Zielstruktur für das Gesamtvermögen
  • Unabhängige Einschätzung der Investment-Opportunitäten auf Basis unserer Erfahrung, externer Researchquellen und Expertenmeinungen
  • Auswahl und Koordination von Depotbanken, Vermögensverwaltern und Beratern auf Basis der definierten Zielstruktur für das Gesamtvermögen
  • Identifikation und Umsetzung direkter und indirekter Unternehmensbeteiligungen sowohl in US-amerikanische als auch europäische Venture Capital und Growth Fonds, direkte und indirekte Investments über den Private Equity Fund von Lennertz & Co. in deutsche und europäische Small- und Midcap Firmen sowie Pre-IPO-Investments
  • Zugang zu exklusiven Agrar & Forst-, Infrastruktur-, Mobilien- und Immobilien-Investments
Vermögensübergang
  • Nachfolgeplanung unter Berücksichtigung der steuerlichen Rahmenbedingungen
  • Heranführung der Vermögensnachfolger (Generationsübergang)
  • Erarbeitung einer Family Governance
  • Stiftungsberatung und Stiftungsgründungen, insbesondere Familien- oder gemeinnützige Stiftungen
  • Testamentsvollstreckung

Die Geschäftsführung

Philipp Lennertz

Philipp Lennertz gründete im April 2015 als geschäftsführender Gesellschafter die Lennertz & Co. GmbH. Inzwischen blickt er auf eine mehr als vierzehnjährige Berufserfahrung in Family Offices zurück.

Von 2010 bis 2015 war er Mitglied der Geschäftsleitung bei dem Hamburger Family Office Spudy & Co. Zuvor arbeitete er im Family Office UBS Sauerborn, ebenfalls mit Sitz in Hamburg und konnte währenddessen wertvolle Auslandserfahrungen in New York, Hong Kong und Singapur sammeln.

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Oliver Piworus

Oliver Piworus stieg im Mai 2015 als geschäftsführender Gesellschafter bei der Lennertz & Co. GmbH ein. Er weist eine über 28-jährige Berufserfahrung in den Bereichen Family Office und Banken auf.

Vor seinem Eintritt bei Lennertz & Co. war er von 2011 bis 2015 bei dem Hamburger Family Office Spudy & Co. tätig. Zuvor agierte er als stellvertretender Niederlassungsleiter in der Hamburger Dependance der Vontobel Europe AG. Zu seinen ersten beruflichen Stationen zählten die Dresdner Bank Lateinamerika AG, die UBS Deutschland AG sowie das Family Office UBS Sauerborn in Hamburg.

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Presse

FAZ
(11/2020)

Ein Rekordjahr scheint möglich

Seit der Finanzkrise hat Private Equity, also das unmittelbare, umfangreiche Investieren in nicht börsennotierte Unternehmen, sehr an Beliebtheit gewonnen. 2010 flossen global noch 173 Milliarden Dollar in Private-Equity-Fonds, in den vergangenen Jahren jeweils mehr als das Dreifache. Nicht zuletzt das Niedrigzinsumfeld lässt Private Equity Investoren attraktiver erscheinen. „Wer mehr als die reine Geldmarktrendite realisieren möchten, für den führt eigentlich kein Weg an alternativen Anlageklassen vorbei“, sagt Private-Equity-Berater Detlef Mackewicz von der Münchener M&P.

Private Equity verspricht nicht nur höhere Renditen als herkömmliche Aktieninvestments. Die sogenannte Illiquiditätsprämie entgilt den Nachteil, dass man sich von einem solchen Investment nicht so schnell trennen kann wie von einer Aktie. Anleger versprechen sich aber auch eine größere Stabilität ihrer Portfolios. Denn der Beteiligungswert wird nur quartalsweise festgestellt und wird so in geringem Maße von den Schwankungen der öffentlichen Aktienmärkte beeinflusst. Seit dem Jahr 2000 ist das Verhältnis von Private zu „Public Equity“ in den Portfolios institutioneller Anleger von 1,5 auf knapp 4 Prozent gestiegen.

Private Equity wird häufig mit der Spielart der Buy-out-Fonds gleichgesetzt, die Unternehmen ganz oder teilweise übernehmen, immer öfter mit dem Ziel, diese durch operative Verbesserungen wertvoller zu machen und gewinnbringend zu verkaufen. Buy-out-Fonds haben in den vergangenen 30 Jahren typischerweise einen jährlichen Ertrag von mehr als 10 Prozent gebracht, allerdings bei einer immensen Streubreite von mehr als 40 Prozentpunkten. Fonds für Beteiligungskapital brachten mit 6,6 Prozent in den Vereinigten Staaten und in Europa mit nur 3,6 Prozent deutlich weniger ein.

Die Corona-Krise hat auch dem Private-Equity-Geschäft zugesetzt. Rund 190 Milliarden Dollar sind den Fonds laut dem Branchendienst Pitchbook bis Mitte August zugeflossen. Das sei „historisch robust“, klammere man den Rekordzeitraum 2017 bis 2019 aus.

Keineswegs aber ist die Stimmung schlecht. „Der Wertverlust der Fonds von 5 bis 10 Prozent im ersten Quartal wurde bis September aufgeholt. Manche Fonds haben sogar zugelegt. Es ist hier also eigentlich relativ wenig passiert“, sagt Mackewicz. Ältere Fonds seien stärker betroffen, weil sich die Manager zuletzt schon auf eine Krise vorbereitet hätten.

Ferdinand von Sydow, Geschäftsführer bei HQ Capital, dem Private-Equity-Arm der Harald-Quandt-Gruppe, sieht Veränderungen eher in der Struktur des Geschäfts. 60 Prozent der Gelder seien im ersten Halbjahr in bestehende Investitionen und Unternehmen geflossen, in Form zusätzlicher Finanzierungen oder in Zukäufe, sogenannte Add-ons. Das sei ein sehr hoher Anteil und durchaus als Reaktion auf Covid-19 zu sehen. „Auch wir sind hier aktiver. Das Angebot an Ko-Investment-Möglichkeiten ist groß. Aber man muss da wie auch im Sekundärmarkt sehr auf die Qualität achten. Wobei es durchaus lohnt, zu prüfen, ob so manches Add-on, das vor acht oder zehn Monaten noch teurer aussah, nicht attraktiver geworden ist.“

Das Neugeschäft ist indes sehr viel ruhiger geworden. Das liegt nicht zuletzt daran, dass Kennenlerntreffen, aber auch die Prüfung von Akquisitionen, die sogenannte Due Diligence, vor Ort nicht oder nur erschwert möglich ist. Die starke Beschränkung der in der Branche so wichtigen persönlichen Kontakte sei am stärksten bei den Verkäufen spürbar, sagt Mackewicz. Laut Pitchbook ist die Zahl der sogenannten Exits von 2212 im Vorjahr auf gerade einmal 776 im laufenden Jahr geschrumpft – weniger gab es bisher nur 2009. Kein Investor wolle Abschläge hinnehmen, daher beschränkten sie sich eben aufs Abwarten und das Portfoliomanagement, bevor harte Entscheidungen getroffen werden müssten, schreiben die Analysten. Philipp Lennertz, Gründer des Hamburger Multi-Family-Offices Lennertz & Co, sieht dies eher pragmatisch. Die Fondsmanager hätten einfach viele Herausforderungen bei den Unternehmen zu bewältigen, ob diese nun unter der Krise litten oder in besonderem Maße profitierten.

Auch neue Fonds-Anbieter haben es schwer. „Wie viele andere setzen auch wir als Investor derzeit verstärkt auf etablierte Geschäftsbeziehungen und konzentrieren uns auf bewährte Partner. Bevorzugt werden vor allem Manager, die schon einmal Krisen gut bewältigt haben. Die Investoren betrachten die Private-Equity-Branche als robust, anpassungsfähig und flexibel. Neuen Spielern fällt es naturgemäß noch schwer, dies nachzuweisen.“

An einem mangelt es der Branche nicht: an Geld. Zwar investierten etwa Pensionskassen und kirchliche Einrichtungen weniger, sagt von Sydow, wohl weil diese zum Teil Einnahmenverluste hätten. Der Andrang sei aber weiter groß. „Neue Anleger haben es mittlerweile schwer, an die Fonds der besten Häuser zu kommen, weil deren Stammanleger nachlegen“, sagt Lennertz. Das setze die Branche unter Kaufzwang. Insofern sei für Fonds, die sich gerade in der Investitionsphase befunden hätten, 2020 ein verlorenes Jahr gewesen. „Der Druck kann unter Umständen dazu führen, dass Entscheidungen getroffen werden, die nicht sinnvoll sind“, befürchtet Lennertz.

Mit Blick auf das kommende Jahr sind die Hoffnungen groß. Lennertz etwa glaubt, 2021 könnte ein neues Rekordjahr werden, während von Sydow momentan noch eine abwartende Haltung bevorzugt. Die großen Chancen werden in der Digitalisierung gesehen. Hier glauben alle Beobachter, werden die angesammelten, nicht investierten Mittel, das sogenannte „Dry Powder“, hinfließen. Eine Tendenz, die vor längerer Zeit eingesetzt hat und durch die Pandemie beschleunigt wurde – fast schon zu sehr, meint Lennertz. Manche Schwierigkeiten werden aber erst auch noch kommen, sagen die Experten. „Erst wenn die Ebbe kommt, sieht man, wer nackt geschwommen ist“, zitiert Mackewicz Warren Buffett. „Dann wird sich offenbaren, wo bisher Mängel vertuscht werden konnten.“ Dies werde aber „keine Riesenwelle“ und auch ein länger andauernder Prozess, der erst nach Abklingen der Krise einsetzen werde. Und einzelne Verluste in den Fonds seien aufgrund deren breiter Aufstellung verschmerzbar.

„Es wird damit auch Chancen geben, etwa im Bereich Restrukturierung“, sagt von Sydow. Das werde ab April in Deutschland zum Thema werden, wenn die Konkursmeldungen wieder anliefen, meint Lennertz, der auch politische Unterstützung für ein Engagement der Branche hier sieht. Ähnlich sieht es Jim Barry, für Anlagen zuständiger Vorstand von Blackrock Alternatives Investors, nach den Wahlen mit Bezug auf die Vereinigten Staaten: Im Vergleich zu dem, was bei einem Erdrutschsieg der Demokraten zu erwarten gewesen wäre, dürfte der Umfang und die Höhe eines fiskalischen Stimulus nun geringer ausfallen. „Die wirtschaftlichen Folgen der Pandemie dürften sich weiter in die Länge ziehen, woraus sich wiederum Investmentmöglichkeiten in notleidenden Assets ergeben können.“ Private Equity profitiere in unruhigen Zeiten immer von der Preisunsicherheit, resümiert von Sydow. „In einem ruhigen Markt mit voll gepreisten Vermögenswerten ist es schwerer, gute Qualität zu adäquaten Preisen zu finden“. Ein großes Thema würden auch nachhaltige Anlagen. Nur wegen Corona sei es nicht schon 2020 so weit gewesen, meint von Sydow. Die Investoren stünden von allen Seiten unter Druck, auch einen gesellschaftlichen Nutzen ihrer Kapitalanlagen vorweisen zu können.

Wer als Privatanleger in Private Equity anlegen will, hat es nicht leicht. Die Fonds der bekannten Private-Equity-Unternehmen wie KKR oder Blackstone sehen Mindestanlagen im zweistelligen Millionen-Bereich vor. Etwas geringer sind die Summen, mit denen Anbieter wie HQC oder Feri Trust kleineren institutionellen und größeren Privatanlegern den Einstieg ermöglichen. Niedriger sind die Hürden bei spezialisierten Investmentboutiquen wie Circle Eleven oder Fintechs. Der digitale Vermögensverwalter Liqid bietet geschlossene Dachfonds an, das Fintech Moonfare sozusagen Bruchteilsinvestitionen in einzelnen großen Fonds. Indes sind auch hier die Mindestanlagesummen sechsstellig. Fast schon revolutionär ist mit 50 000 Euro die Untergrenze eines Fonds von Schroders. Grund ist nicht zuletzt, dass diese Fonds aufgrund des Anlegerschutzes sogenannten qualifizierten, also letztlich vermögenderen Anlegern vorbehalten sind.

Eine Zeitlang florierten in Deutschland Private-Equity-Dachfonds mit geringen Mindestanlagen. Doch deren Nutzen ist umstritten. Die Verwaltung verursacht zusätzliche Kosten, und viele dieser Dachfonds laufen schon sehr lange. Das mindert die Erträge und zehrt tendenziell die Illiquiditätsprämie auf. Eine Alternative sind Aktien von Private-Equity-Gesellschaften und börsennotierte Indexfonds (ETF) auf diese. Doch dies ist am Ende wieder „Public Equity“, die den Gesetzen der Wertpapiermärkte unterworfen ist. Darüber hinaus gibt es in Großbritannien noch eine Handvoll börsennotierte Investment Trusts. Gegenüber den Aktien von Private-Equity-Gesellschaften bieten diese eine unmittelbarere Teilhabe, sind natürlich aber auch den Gesetzen des Marktes unterworfen. So stürzte etwa der Kurs des BMO Private Equity Trust im Zuge der Corona-Krise von seinem 20-Jahres-Hoch um 45 Prozent ab. Wer sich letztlich für ein echtes Private-Equity-Investment entscheidet, bindet sich langfristig. In den ersten Jahren werden Gelder sukzessive abgerufen, erst nach und nach gibt es Rückflüsse. Auf diese Weise bringt eine Private-Equity-Anlage erst nach einigen Jahren zählbaren Ertrag.

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Lennertz & Co.
(09/2020)

Lennertz & Co. beteiligt sich an RapidAI

Das Hamburger Family Office Lennertz & Co. steigt mit 25 Millionen US-Dollar bei RapidAI ein, dem weltweit führenden Unternehmen im Bereich Schlaganfalldiagnose und -therapiekoordination mittels Künstlicher Intelligenz (KI) und moderner MRT- und CT-Bildgebung. „Mit unserer Investition werden wir das weltweite Wachstum des Unternehmens insbesondere durch den Aufbau eines globalen Vertriebs und einer Buy-and-Build-Strategie beschleunigen, also den gezielten Zukauf von Unternehmen,“ sagt Philipp Lennertz, geschäftsführender Gesellschafter von Lennertz & Co.

RapidAI, mit Sitz in Menlo Park, Kalifornien, bietet ein ganzes Portfolio an fortschrittlichen Produkten zur Schlaganfallbildgebung und Schlaganfallbewertung für Krankenhäuser jeder Größe. Das Unternehmen verfügt über Patente und domainspezifisches Know-how, während ein vergleichbares Portfolio von etablierten Medizinprodukt-herstellern nicht angeboten wird. Die Rapid®-Plattform nutzt KI und hochspezialisierte Computeralgorithmen, um aus Bildern der Computertomografie (CT) oder der Magnetresonanztomografie (MRT) Befunde und Prognosen für Patienten individuell zu erstellen. Für eine erfolgreiche Schlaganfallbehandlung ist Zeit bekanntlich ein sehr wichtiger Faktor: Wenn der Blutfluss nicht sofort wiederhergestellt werden kann, können bereits innerhalb weniger Minuten Teile des Gehirns unwiederbringlich geschädigt werden.

Die Forscher von RapidAI konnten aber anhand des bildgebenden Verfahrens demonstrieren, dass bei vielen Patienten noch eine redundante Blutversorgung vorliegt und deshalb auch noch nach vielen Stunden ein signifikanter Teil des bedrohten Gehirnareals zu retten ist, sofern ein normaler Blutfluss wieder hergestellt werden kann.
Das führte zu einem Paradigmenwechsel in der Schlaganfalltherapie. Der Einsatz der RapidAI-Technologie versetzt nun Krankenhäuser einerseits in die Lage, zeitkritische Triage- oder Verlegungsentscheidungen etwa in Spezialkliniken zu beschleunigen. Andererseits gewinnen die Ärzte durch den Einsatz der RapidAI-Technologie wichtige Zeit für die Behandlung, denn sie ermöglicht, Eingriffe noch bis zu 24 Stunden nach dem Schlaganfall vorzunehmen anstatt nur innerhalb der bislang üblichen ersten viereinhalb Stunden.

RapidAI wurde 2011 gegründet und hat sich seit seiner Gründung als globaler Marktführer für schnelle MRT- bzw. CT-basierte, automatische Beurteilung von Patienten mit Schlaganfällen und der Koordination der Behandlungsschritte etabliert. Zudem ist RapidAI auf diesem Gebiet führend in der Forschung und bei klinischen Studien. Mit der jetzt eingeworbenen zweiten Finanzierungsrunde werden sowohl die kontinuierliche Weiterentwicklung der Rapid®-Plattform und der klinischen Produkte als auch der verstärkte Einstieg in den europäischen Markt unterstützt. Die klinischen Produkte von RapidAI helfen Leben zu retten. Die Workflow- und Messaging-Technologien wiederum versetzen Ärzteteams bei der Schlaganfallbehandlung in die Lage Zeit zu sparen. Und die Analyse- und Business-Intelligence-Produkte von RapidAI helfen sowohl Krankenhausnetzwerken als auch eigenständigen Häusern, die Patientenergebnisse zu verbessern und Kosten zu senken.

"Seit mehreren Jahren arbeiten wir an der Entwicklung und Markteinführung der nächsten Generation von Produkten zur Verbesserung der Diagnose von Erkrankungen im Zusammenhang mit akuten vaskulären Veränderungen im Gehirn, insbesondere unter Zuhilfenahme von speziellen Computeralgorithmen wie etwa ‚Künstliche Intelligenz‘ oder ‚Deep Learning‘. Seit der Markteinführung ist es uns gelungen, nachhaltig und profitabel zu wachsen", sagt Don Listwin, CEO von RapidAI. „Im vergangenen Jahr haben wir unser Angebot zur Behandlung von Schlaganfällen auch auf die Akutdiagnose von Gehirnblutungen ausgeweitet. Schließlich befassen wir uns durch die im Juni erfolgte Übernahme von EndoVantage nun auch mit der automatischen Detektion, Verlaufskontrolle und Therapieplanung von Aneurysmen.“

Wachstumsfinanzierungen sind durch die Corona-Pandemie insgesamt schwieriger geworden. Umso bemerkenswerter ist die jetzt erfolgte Investition durch Lennertz & Co. Sie unterstreicht das enorme Wachstumspotenzial von RapidAI und dokumentiert, dass weiterhin großer Bedarf an dieser richtungsweisenden Technologie durch Krankenhäuser besteht. RapidAIs Wettbewerber haben dagegen vielfach mit knapperen Mitteln zu kämpfen. Ziel dieser Investition durch Lennertz & Co. ist es, größeres Wachstum zu erzielen und neue Märkte beziehungsweise Einsatzfelder zu erschließen. In Europa plant RapidAI – ähnlich wie bereits in den USA erfolgreich demonstriert – den Aufbau effizienter Schlaganfallnetzwerke zu unterstützen.

Ein Großteil der Schlaganfallpatienten erreicht üblicherweise zuerst die Notaufnahme in kleineren Krankenhäusern, in denen dann die Erstversorgung stattfindet. Eine revolutionäre und höchst effektive Behandlungsmethode, die sogenannte endovaskuläre Thrombektomie, kann allerdings nur in wenigen Spezialkliniken angeboten werden. RapidAI, mit seiner automatisierten und in zahlreichen klinischen Studien erprobten Analytik, verhilft durch seine Produkte dazu, dass ein Patient, der eine Thrombektomie benötigen, besonders rasch in der Erstversorgung identifiziert wird. Schon nach zwei bis drei Minuten können Ärzten in Spezialkliniken über die etwaige Notwendigkeit eines akuten Eingriffes an diesem Patienten informiert werden. Mittels Smartphones ist es möglich, binnen kürzester Zeit weitere Therapiemaßnahmen oder einen Patiententransport zwischen Krankenhäusern zu koordinieren.

„Was früher über eine Stunde dauern konnte, kann durch diese Prozessoptimierung in wenigen Minuten geschehen und erlaubt, an Patienten eine wesentlich frühere Behandlung vorzunehmen, wodurch man generell geringere neurologische Defizite durch die Therapie zu erwarten hat“, so Prof. Roland Bammer, CTO und Mitbegründer von RapidAI. „Die Identifikation und Koordination jener Patienten, die für eine endovaskuläre Thrombektomie in Frage kommen, unterlag bisher einem seriellen, mehrfach ablaufenden und im Endeffekt zeitraubenden Prozess. RapidAI gibt allen Beteiligten im Schlaganfallnetzwerk gleichzeitig und wesentlich früher die relevanten Informationen über Patienten. Die Therapieerfolge werden dadurch deutlich erhöht.“

"Mit unserem Einstieg in RapidAI, investieren wir ein weiteres Mal in ein Unternehmen, das eine globale Vision und Erfolgsgeschichte vorweisen kann", sagt Philipp Lennertz, Geschäftsführer von Lennertz & Co. „Die Vision von RapidAI, die Behandlung von Schlaganfällen und weiteren zerebrovaskulären Erkrankungen durch den Einsatz von Künstlicher Intelligenz in der medizinischen Bildgebung massiv zu verbessern, kennt keine Grenzen und hat die Patientenversorgung in den USA schon deutlich verbessert. Wir freuen uns darauf, RapidAI dabei zu unterstützen, seinen erfolgreichen Weg zielgerichtet fortzusetzen."

„Seitdem die Mitgründer von RapidAI, Prof. Greg Albers und Prof. Roland Bammer, Forschungsergebnisse vorgestellt haben, die die Leitlinien für die Schlaganfallbehandlung weltweit entscheidend erweitert haben, konnten tausende Klinikärzte, ähnlich wie wir selbst, durch den Einsatz dieser wegweisenden Technologie in der Schlaganfallbehandlung der Patienten bessere Ergebnisse erzielen", sagt Dr. Olav Jansen, Professor für Radiologie und Neuroradiologie, Universitätsklinikum Schleswig-Holstein in Kiel (UKSH). "Mit der breiten Palette an KI-verstärkten Bildgebungstechnologien der Rapid®-Plattform haben wir die Möglichkeit, die Versorgung von Schlaganfallpatienten deutlich effizienter zu gestalten.“

Über Lennertz & Co. Lennertz & Co. ist ein inhabergeführtes Family Office mit klarem Fokus auf Weiterentwicklung und Wertsteigerung des Vermögens seiner Mandanten. Hierfür werden eingehend und fortlaufend ihre individuellen Familien-, Unternehmens- und Vermögenslagen unter Berücksichtigung der rechtlich und steuerlich relevanten Rahmenbedingungen betrachtet. Die Investitionsempfehlungen stehen im Einklang mit der persönlichen Präferenz der Mandanten. Dabei profitieren diese von der Unabhängigkeit von Lennertz & Co., etwa bei der Einschätzung globaler Investment-Opportunitäten, deren Auswahl sowie ihrer diskreten Umsetzung.

Als unternehmerisch agierendes Multi Family Office teilt Lennertz & Co. den Anspruch seiner Mandanten an schnelle, profunde und sichere Entscheidungen. Um die sich bietenden Opportunitäten im Segment Private Equity für seine Mandanten eingehend zu prüfen, steht Lennertz & Co. ein kompetentes Team zur Verfügung, das auf eine jahrzehntelange Private-Equity-Erfahrung zurückblicken kann. Zudem besteht der Beirat aus namhaften Industrie- und Private-Equity-Experten wie etwa Prof. Dr. Heinrich von Pierer, Prof. Dr. Klaus Wucherer, Stefan Theis, Daniel Milleg und Florian Heinemann.

Über RapidAI RapidAI ist weltweit führend in der Bildgebung und Analyse von Schlaganfällen. Auf der Grundlage von über 1.000.000 MRT- und CT-Untersuchungen aus mehr als 1.600 Krankenhäusern in über 50 Ländern verwendet die Rapic®-Plattform Deep Learning, KI und spezialisierte Algorithmen um aus CT- oder MRT-Bildern Befunde und Prognosen für Patienten individuell zu erstellen. Die RapidAI-Bildgebungsplattform umfasst Rapid ICH, Rapid ASPECTS, Rapid CTA, Rapid LVO, Rapid CTP und Rapid MRI. RapidAI bietet auch SurgicalPreview®, eine umfassende Plattform für das Aneurysmamanagement.

RapidAI versetzt behandelnde Ärzte in die Lage, schnellere und präzisere Diagnose- und Behandlungsentscheidungen für Schlaganfall-, Gehirnblutungs- und Aneurysmapatienten zu treffen und dabei klinisch erprobte, datengesteuerte Technologie einzusetzen. Mit den validierten, vertrauenswürdigen Produkten, die von medizinischen Experten entwickelt wurden, verbessern Ärzte weltweit derzeit für über 20.000 Patienten wöchentlich deren Versorgung und Behandlungsergebnisse.

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Düsternstraße 10
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Angaben gemäß § 5 TMG:

Lennertz & Co. GmbH
Düsternstraße 10
20355 Hamburg
Deutschland

Vertreten durch:

Philipp Lennertz, Oliver Piworus

Kontakt:

Telefon: +49 40 210 91 33-20
Telefax: +49 40 210 91 33-21
E-Mail: info@lennertz.com

Registereintrag:

Sitz: Hamburg
Registernummer: HRB 137568

Umsatzsteuer-ID:

Umsatzsteuer-Identifikationsnummer gemäß §27 a Umsatzsteuergesetz:
DE 255 807 053

Aufsichtsbehörde:

Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht
Marie-Curie-Str. 24-28
60439 Frankfurt

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